Seminarraum 28 – Universität Heidelberg
Seminarraum 28 – Universität Heidelberg
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Adresse
Universität Heidelberg
Seminarraum SR 28
2. OG
Theoretikum
INF 326
Campus Im Neuenheimer Feld (INF)
69120 Heidelberg
Häufig gestellte Fragen
Die Hörsäle der Universität Heidelberg verteilen sich auf mehrere Campus-Standorte in der Stadt. Der historische Altstadtcampus rund um die Alte Universität und den Universitätsplatz beherbergt die Geisteswissenschaften mit Hörsälen in ehrwürdigen Gebäuden wie der Neuen Aula. Der moderne Campus Im Neuenheimer Feld (INF) ist Heimat der Naturwissenschaften und Medizin mit dem imposanten AudimaX (INF 252), dem größten Hörsaal der Universität mit über 900 Plätzen. Hier findest du auch die Chemie-, Physik- und Biologie-Gebäude sowie das Universitätsklinikum. Der Campus Bergheim konzentriert die Sozial- und Verhaltenswissenschaften. Das Mathematikon (INF 205) ist ein moderner Komplex für Mathematik und Informatik mit hervorragend ausgestatteten Seminarräumen. Unsere Campuskarte auf DeinCampusPlan.de hilft dir, alle Räume schnell zu finden.
Das Auditorium Maximum (AudimaX) der Universität Heidelberg im Neuenheimer Feld ist mit mehr als 900 Sitzplätzen der größte Hörsaal der Universität und einer der größten in ganz Deutschland. Das moderne Gebäude (INF 252) wurde speziell für Großveranstaltungen konzipiert und verfügt über modernste Medientechnik: mehrere Großbildprojektoren, ein ausgefeiltes Soundsystem, Simultanübersetzungskabinen und Möglichkeiten für Live-Streaming. Die Architektur ermöglicht optimale Sicht von allen Plätzen. Ergänzt wird das AudimaX durch zwei weitere Hörsäle im selben Gebäude mit jeweils 250 Plätzen sowie vier Seminarräume. Im historischen Altstadtcampus ist die Neue Aula am Universitätsplatz der traditionsreichste große Hörsaal – hier finden feierliche Veranstaltungen und die berühmte Ruperto Carola Lecture-Reihe statt.
Ja, die Universität Heidelberg gilt unbestritten als deutsche Elite-Universität und gehört zu den renommiertesten Hochschulen weltweit. Sie wurde 1386 gegründet und ist damit die älteste Universität Deutschlands. In der deutschen Exzellenzstrategie (früher Exzellenzinitiative) wird Heidelberg durchgehend seit 2007 als Exzellenzuniversität gefördert – eine Auszeichnung, die nur wenige deutsche Hochschulen vorweisen können. Im Times Higher Education World University Ranking belegt Heidelberg regelmäßig Plätze unter den Top 50 weltweit und ist damit eine der bestplatzierten deutschen Universitäten. Besonders stark ist Heidelberg in den Lebenswissenschaften, der Medizin, Physik, Chemie und den Geisteswissenschaften. Zehn Nobelpreisträger waren als Professoren in Heidelberg tätig.
Die Universität Heidelberg kann auf eine beeindruckende Liste berühmter Alumni und Professoren zurückblicken. Hannah Arendt, eine der bedeutendsten politischen Theoretikerinnen des 20. Jahrhunderts, studierte hier 1926-1928 bei Karl Jaspers und Martin Heidegger. Otto Frank, der Vater von Anne Frank, war 1908 Student in Heidelberg. Max Weber, Begründer der modernen Soziologie, lehrte und forschte hier. Robert Bunsen (Bunsenbrenner) und Gustav Kirchhoff entwickelten in Heidelberg die Spektralanalyse. Helmut Kohl, späterer Bundeskanzler, promovierte in Heidelberg in Geschichte. Unter den zehn Nobelpreisträgern mit Heidelberg-Bezug sind Philipp Lenard (Physik 1905), Otto Meyerhof (Medizin 1922) und Bert Sakmann (Medizin 1991). Die romantische Studentenzeit in Heidelberg inspirierte auch Dichter wie Joseph von Eichendorff und Mark Twain.
Heidelberg ist tatsächlich eine der teuersten Studentenstädte in Deutschland und die teuerste in Baden-Württemberg. Der angespannte Wohnungsmarkt in der beliebten und relativ kleinen Stadt treibt die Mietpreise: Ein WG-Zimmer kostet durchschnittlich 450-600 Euro monatlich, Einzimmerwohnungen oft über 700 Euro. Studentenwohnheimplätze des Studierendenwerks (ca. 280-400 Euro) sind daher sehr begehrt, mit Wartezeiten von mehreren Semestern. Allerdings gibt es Strategien zur Kostenreduzierung: Wohngemeinschaften in Rohrbach, Kirchheim oder Handschuhsheim sind günstiger als die Altstadt. Die umliegenden Gemeinden wie Eppelheim oder Sandhausen bieten günstigere Mieten bei guter ÖPNV-Anbindung. Der Semesterbeitrag liegt bei etwa 170 Euro inklusive Semesterticket. Insgesamt solltest du monatlich mit 1.000-1.300 Euro Gesamtkosten rechnen.
Die Universität Heidelberg steht in direkter Verbindung mit mindestens zehn Nobelpreisträgern, die als Professoren oder Forscher an der Universität wirkten. Diese beeindruckende Liste umfasst Laureaten aus verschiedenen Disziplinen: Philipp Lenard erhielt 1905 den Physik-Nobelpreis für seine Arbeiten über Kathodenstrahlen. Otto Meyerhof wurde 1922 für seine Entdeckung des Sauerstoffverbrauchs bei Muskelkontraktionen mit dem Medizin-Nobelpreis ausgezeichnet. Walther Bothe erhielt 1954 den Physik-Nobelpreis für die Koinzidenzmethode. Hans Jensen wurde 1963 für sein Schalenmodell des Atomkerns geehrt. Georg Wittig erhielt 1979 den Chemie-Nobelpreis. Bert Sakmann gewann 1991 den Medizin-Nobelpreis für seine Arbeiten zur Ionenkanal-Forschung.
Heidelberg vereint wie kaum eine andere deutsche Universitätsstadt akademische Exzellenz mit einer einzigartigen Lebensqualität. Die malerische Lage am Neckar mit der berühmten Schlossruine, der historischen Altstadt und dem Philosophenweg schafft eine romantische Atmosphäre, die bereits Dichter und Denker inspirierte. Als älteste Universität Deutschlands (gegründet 1386) verbindet Heidelberg Tradition mit moderner Forschung auf Weltniveau. Die kompakte Stadtgröße ermöglicht kurze Wege – alles ist mit dem Fahrrad erreichbar. Die internationale Atmosphäre entsteht durch über 5.000 ausländische Studierende aus aller Welt. Das kulturelle Angebot ist erstaunlich reich: Theater, Konzerte, Museen und eine lebendige Kneipenszene. Die Natur ist nah mit Wanderwegen am Königstuhl.
Die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg ist vor allem bekannt als die älteste Universität Deutschlands und eine der forschungsstärksten Universitäten Europas. Ihre Geschichte reicht bis 1386 zurück, als sie als dritte Universität im Heiligen Römischen Reich gegründet wurde. Heute ist Heidelberg besonders renommiert in den Lebenswissenschaften: Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist das größte biomedizinische Forschungszentrum Deutschlands, das European Molecular Biology Laboratory (EMBL) ein internationales Spitzeninstitut. Die Medizinische Fakultät mit dem Universitätsklinikum gehört zu den besten des Landes. In den Naturwissenschaften glänzen Physik, Chemie und Mathematik. Die durchgängige Förderung als Exzellenzuniversität seit 2007 unterstreicht die wissenschaftliche Bedeutung.